Stellungnahme: Zentrum will in VW-Werken Fuß fassen

Die Peiner Allgemeine Zeitung berichtete am 12. Dezember: „In mehreren VW-Werken werden AfD-nahe Listen antreten.“

Allein diese Formulierung zeigt schon zu Beginn das eigentliche Problem: Es geht offenbar weniger um betriebliche Inhalte als um politische Etikettierung.

Weiter heißt es: „Gerichte haben übrigens wiederholt klargestellt, dass der Verein keine Gewerkschaft ist.“

Das ist eine ganz klare Falschaussage, da es ein solches Gerichtsurteil nicht gibt. Für die Betriebsratswahl ist dies ohnehin irrelevant. Das Betriebsverfassungsgesetz verlangt erst mal keine Gewerkschaftszugehörigkeit für Betriebsratskandidaturen. Wer diesen Punkt immer wieder betont, will bewusst Zweifel an der Legitimität von Beschäftigten säen, die von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen.

Was auch erwähnt wird: „Grund sei, dass die Zentrums-Kandidaten in den Betrieben mitunter hart angegangen würden.“

Das ist sogar sehr verharmlosend dargestellt. Es gibt starken Druck, persönliche Angriffe und Ausgrenzung. Genau deshalb treten Kandidaten unter unterschiedlichen Listenbezeichnungen an. Nicht aus Tarnung, sondern aus Selbstschutz.

Der Artikel endet mit folgendem Satz: „Wer seine Stimme im Bund der AfD gibt, kann im VW-Werk sehr wohl sein Kreuz bei der IG Metall machen.“

Die IG Metall vergisst, dass sie seit Jahren tatenlos zusieht, wie politische Entscheidungen die industrielle Basis dieses Landes systematisch zerstören und damit Automobilstandorte in Deutschland in Gefahr bringen. Der wachsende Erfolg der AfD zeigt deutlich, dass viele Menschen diese Politik satt haben und nach Alternativen suchen, im Betrieb genauso wie an der Wahlurne.

Wir treten an, weil Beschäftigte ein Recht auf echte Wahl haben!

𝗚𝗲𝘄𝗲𝗿𝗸𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗭𝗘𝗡𝗧𝗥𝗨𝗠
𝗦𝗧𝗔𝗥𝗞 | 𝗦𝗢𝗟𝗜𝗗𝗔𝗥𝗜𝗦𝗖𝗛 | 𝗨𝗡𝗕𝗘𝗤𝗨𝗘𝗠

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