Klares Zeichen bei Wahlkampfauftakt in Rheinland-Pfalz

16.01.2026 Beim Wahlkampfauftakt in Rheinland-Pfalz in der Messerhalle Idar-Oberstein waren wir von der Gewerkschaft Zentrum auf Einladung des Landesverbandes mit einem eigenen Informationsstand vertreten. Rund 2.000 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil. Mit 16 engagierten Mitgliedern vor Ort zeigte Zentrum deutlich Präsenz und setzte ein klares politisches und gewerkschaftliches Signal.

In zahlreichen Gesprächen machten wir unmissverständlich deutlich: Arbeitnehmer brauchen echte Wahlfreiheit – auch im Betrieb. Die jahrzehntelange Dominanz der DGB-Gewerkschaften hat nicht zu mehr Mitbestimmung, sondern vielerorts zu Stillstand, Anpassung und dem Verlust von Arbeitsplätzen geführt. Wir als Gewerkschaft Zentrum stehen für eine alternative, unabhängige und konsequent arbeitnehmerorientierte Gewerkschaftsarbeit, die sich nicht ideologischen Vorgaben unterordnet, sondern die Interessen der Beschäftigten in den Mittelpunkt stellt.

Diese Position wurde auch in der Rede unseres Vorsitzenden Oliver Hilburger unterstrichen. Er machte deutlich, dass die Macht zur Veränderung in den Händen der Arbeitnehmer liegt. Innerbetriebliche Mitbestimmung darf kein Feigenblatt sein, sondern muss aktiv genutzt werden, um Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern, den Wirtschaftsstandort zu erhalten und damit Wohlstand und Zukunftsperspektiven für die Menschen in unserem Land und die kommenden Generationen zu schaffen.

Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit ist die Kampagne „Werde Betriebsrat“. Sie richtet sich an all jene Beschäftigten, die nicht länger zusehen wollen, wie über ihre Köpfe hinweg entschieden wird. Mit dieser Kampagne fordern wir mutige Arbeitnehmer auf, Verantwortung zu übernehmen, sich zur Wahl zu stellen und betriebliche Interessen wieder konsequent zu vertreten – unabhängig, kritisch und nah an den Kollegen.

Besonders hervorzuheben ist die Kandidatur unserer Kollegen bei Audi Ingolstadt. Erstmals tritt dort die Gewerkschaft Zentrum an und durchbricht damit die gewerkschaftliche Monopolstellung am Standort. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Meinungspluralität, echten Alternativen und einer Arbeitnehmervertretung, die auch jene Inhalte und Positionen vertritt, die bislang bewusst ausgegrenzt wurden.

Die Resonanz auf unsere Präsenz war deutlich: Wir führten zahlreiche intensive Gespräche und konnten neue Mitglieder gewinnen, die sich von den etablierten Gewerkschaftsstrukturen nicht mehr vertreten fühlen. Sie haben nun bei Zentrum eine neue gewerkschaftliche Heimat gefunden – eine Stimme, die klar, unbequem und konsequent für die Interessen der Beschäftigten eintritt.

Wir danken dem Landesverband Rheinland-Pfalz für die Einladung und die gelungene Veranstaltung. Der Wahlkampfauftakt hat gezeigt: Der Wunsch nach Alternativen ist da – in der Politik wie auch in den Betrieben. Die Gewerkschaft Zentrum wird diesen Weg entschlossen weitergehen.

𝗚𝗲𝘄𝗲𝗿𝗸𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗭𝗘𝗡𝗧𝗥𝗨𝗠
𝗦𝗧𝗔𝗥𝗞 | 𝗦𝗢𝗟𝗜𝗗𝗔𝗥𝗜𝗦𝗖𝗛 | 𝗨𝗡𝗕𝗘𝗤𝗨𝗘𝗠

 

Neuigkeiten