Unlängst rief Sven Hüber, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), die Polizisten des Landes Sachsen-Anhalt dazu auf, im Falle eines Wahlsieges der AfD bei den Landtagswahlen 2026 von ihrer Remonstrationspflicht, bzw. ihrem Remonstrationsrecht Gebrauch zu machen. Er stellte unmissverständlich dar, dass es für Polizisten, die einen Eid auf die Verfassung des Landes geleistet haben, eine Zusammenarbeit mit einer AfD-Regierung nicht geben könne; auch fabulierte er von einer dann erforderlichen Zusammenarbeit der Landespolizei, der Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei zwecks „Wiederherstellung rechtsstaatlicher Verhältnisse“.
Bringt Hüber hier die Möglichkeit der bewaffneten Revolte gegen eine rechtmäßig gewählte Regierung ins Spiel? Und wer überhaupt ist Sven Hüber?
Sven Hüber war bis 1989 Politoffizier der DDR-Grenztruppen. Er gab den Mauerschützen das ideologische Rüstzeug für ihr blutiges Tun an die Hand, und er war gut in seinem Job, wenn nicht sogar der Beste. Der letzte Grenztote, Chris Gueffroy, wurde in seinem Abschnitt erschossen; in einer Abhandlung über „den Kampf gegen den Klassenfeind“ erbrachte er den Beweis der absoluten Linientreue.
Man muss sich fragen, wie ein Mann mit dieser Vergangenheit im Deutschland nach der Wiedervereinigung ausgerechnet bei der Polizei eine Karriere hinlegen konnte, die ihn in seiner Funktion als hochrangiger Gewerkschaftsfunktionär dazu befähigte, über Einstellungen bzw. Beförderungen höchster Dienstränge mit zu entscheiden; mit „kleineren Fischen“ des alten Staatsapparates war man in der Beurteilung der beruflichen Vergangenheit weitaus akribischer und auch strenger.
Nun ist die GdP angesiedelt im linksideologischen DGB, der bekanntlich meistens mindestens finanziell, teilweise auch personell und organisatorisch ganz in der Nähe ist, wenn der Linksfaschismus mal wieder seine hässliche Fratze zeigt. Wo prügelnde „Antifa“ Gewaltverbrecher ihr Unwesen treiben, Menschen mit missliebiger Meinung zusammengeschlagen und ganze Stadtteile von marodierenden Horden verwüstet werden, flattern viel zu oft in nächster Nähe die mittlerweile gerne in Regenbogenfarben gehaltenen Flaggen des DGB, gerne zeigen auch die Spartengewerkschaften IGM und Verdi die rote Flagge.
Wiewohl es in den letzten Tagen sogar halbwegs glaubhafte Distanzierungen aus dem Lager der GdP als auch der gesamten politischen Szene gab, muss man sich die Frage stellen, wie es überhaupt soweit kommen konnte.
Ein hochrangiger Polizist mit schwerwiegender DDR-Vergangenheit ruft offen zum Putsch gegen eine demokratisch gewählte Partei auf, und das natürlich mit Wissen und Billigung der hohen Politik unseres Landes, das ja bekanntlich das „beste Deutschland aller Zeiten“ vorgibt, zu sein.
Hier wird, mal wieder, ein Test veranstaltet, wie weit man gehen kann, was die Bevölkerung ohne großes Geschrei mit sich machen lässt. Fatal fühlen wir uns erinnert an den EU-Kommissar, der vor der BTW 25 ganz lapidar, auf die Möglichkeit eines für die Altparteien gefährlich hohen Wahlergebnisses für die AfD angesprochen, sagte „Wir haben es in Rumänien getan, wir können es auch in Deutschland tun.“
Eine Regierung Kohl ging in der Wildwest Atmosphäre der Nachwendejahre nicht gerade zimperlich mit dem Thema Rechtsstaatlichkeit um. Von der Regierung Merkel glaubte man, es könne schlimmer nicht mehr kommen, wurde von der Regierung Scholz eines Schlechteren belehrt, und aktuell haben wir es mit der Regierung Merz zu tun.
Unter dieser wird die Bevölkerung umfassend ausgeplündert und auch mit massiven Repressalien überzogen. Chat Kontrolle, inflationäre Hausdurchsuchungen zwecks Züchtigung politisch missliebiger Meinungen, die soziale, berufliche und teils vollkommene wirtschaftliche Vernichtung (insbesondere durch sogenannte EU-Sanktionen von Einzelpersonen wegen „Desinformation“, die ja hierzulande durch deutsche Behörden ausgeführt werden) von Menschen, die nicht etwa schwerste Verbrechen gegen Leib und Leben begangen, sondern lediglich zu laut und zu öffentlich die „falsche“ Meinung vertreten haben, strafen in ihrer Anzahl und Intensität jegliche Behauptung der Rechtsstaatlichkeit Lügen.
Gar nicht deutlich genug kann man die Rolle der DGB Gewerkschaften dabei betonen, die als verlängerter Arm der Altparteien in die Betriebe hinein Meinungskontrolle und Gesinnungsterror von Links ausüben. Im politischen Bereich außerhalb der Betriebe haben diese Organisationen in den letzten 20 Jahren alles mitgetragen, was zur Verarmung und Entrechtung der Menschen geführt hast. Und auch jetzt wartet man auf einen Aufschrei der Empörung zu der unglaublichen Causa Sven Hüber im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk vergeblich. Nun ist er doch zurückgetreten .Es ist auch bedeutsam, dass der Mann keinerlei finanzielle Nachteile zu erwarten hat, während Pensionäre aufgrund missliebiger Äußerungen oder Mitgliedschaft in einer missliebigen Partei mit Verlust ihrer Bezüge bedroht werden.
Der Linksstaat zeigt Gesicht durch Regierungshandeln, gekaufte Medien, sogenannte „NGOs“, die aber eigentlich alle von der Regierung finanziert werden, durch das Wirken der Staatskirchen und den ihnen angeschlossenen sogenannten „Wohltätigkeitsorganisationen, die Durchdringung von Verwaltung und Justiz mit Funktionsträgern, deren Tätigkeit in viel zu hohem Maße von parteipolitischen Interessen geleitet wird…aber kaum jemand hat die gewerkschaftliche Ebene auf dem Schirm.
Die DGB-Gewerkschaften sind die Scharnierstelle zwischen der Regierungspolitik der Altparteien und den abhängig Beschäftigten, die die zahlenmäßig größte zusammenhängende soziale Gemeinschaft in Deutschland darstellen. In den Betrieben fahren sie eine linksideologische Agenda, der sich zu widersetzen sehr schnell zum Arbeitsplatzverlust, mindestens aber zu sozialer Stigmatisierung führen kann. Darüber hinaus fungieren sie als Relaisstation zwischen der Regierungspolitik und den teils hochgradig gewaltkriminellen „Straßentruppen“ wie „Antifa“, „Bündnis Widersetzen“ etc. Hier werden z.B. Reisebusse für die Anreise der Linkschaoten zu ihren Einsatzorten finanziert, dies mit den Mitgliedsbeiträgen der Beschäftigten.
Wer Mitglied in einer DGB-Gewerkschaft ist, unterstützt mit seinen Beiträgen die Deindustrialisierung Deutschlands, die Verarmung und Entrechtung der Menschen und mindestens in Strecken indirekt die Gewaltverbrecher der sogenannten „Antifa“.
Der Vorstoß von Sven Hüber, der sicher kein „Versehen“, sondern eine wohl kalkulierte Drohung war, weist eine neue Qualität dieser Umtriebe auf, nämlich den an eine DGB-Gewerkschaft outgesourcten offenen Staatsterror. Als was anderes kann man die faktische Drohung, eine gewählte Regierung gewaltsam abzusetzen, nicht bezeichnen.
Ein weiterer Beweis dafür, dass die DGB-Gewerkschaften keine Lösungen anzubieten haben, denn sie sind ein zunehmend ausufernder Teil der Probleme unseres Landes. Dies sowohl in betriebs- und volkswirtschaftlicher, als auch in gesellschaftlich politischer Hinsicht. Wer offen zum Verfassungsbruch aufruft, darf nicht unterstützt werden.
Die Alternative Gewerkschaft ZENTRUM bekennt sich vollumfänglich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung unseres Landes und wird jede Partei als auch alle Verfassungsorgane unterstützen, die ihr Handeln daran und an der Rechtsstaatlichkeit ausrichten.
Hier den Artikel der „Jungen Freiheit“ lesen:






