AUF1 im Gespräch mit Oliver Hilburger, Vorsitzender der alternativen Gewerkschaft Zentrum

Man stelle sich vor, man steht morgens an der Tankstelle – und der Blick auf die Zapfsäule sorgt längst nicht mehr nur für ein kurzes Stirnrunzeln, sondern für echte Sorgen. Doch was dort sichtbar wird, ist nur die Spitze des Eisbergs. Hinter steigenden Spritpreisen verbirgt sich eine Entwicklung, die tief in die deutsche Industrie hineinwirkt – und damit direkt in den Alltag von Millionen Beschäftigten.

Der Krieg im Nahen Osten verschärft eine ohnehin angespannte Lage: explodierende Energiepreise, unsichere Lieferketten und eine Politik, die als fehlgeleitet wahrgenommen wird. Für Unternehmen bedeutet das steigenden Druck – doch was heißt das konkret für die Menschen in den Betrieben? Muss man mit Entlassungen, Kurzarbeit oder sinkenden Reallöhnen rechnen? Und wer trägt am Ende die Kosten dieser Krise?

Gleichzeitig rücken grundlegende Fragen stärker in den Fokus: Wie gerecht werden die Belastungen verteilt? Welche politischen Maßnahmen sind sinnvoll – und welche nicht? Und nicht zuletzt: Welche Rolle spielen Gewerkschaften in einer Zeit, in der wirtschaftliche Unsicherheit und geopolitische Spannungen immer enger miteinander verknüpft sind?

Was bedeutet all das für die Zukunft der Beschäftigten in Deutschland?

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